So läuft Ihr erster Termin ab
Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt – und damit Sie vorher entscheiden können, ob das für Sie passt.
Erstbefund
60 Minuten ganzheitliche Befundaufnahme: Anamnese, Untersuchung, Behandlungsplan, Kosten schriftlich. Ohne diesen Schritt behandeln wir nicht.
Behandlung
Ankommen, Behandlung, Nachruhe. Zwischen den Terminen liegt ein Puffer, damit Ruhe kein Zufall ist.
Behandlungsplan
Wenn eine Serie sinnvoll ist, empfehlen wir sie – abgestimmt auf Befund und Alltag. Wenn zwei Einzeltermine reichen, sagen wir das auch.
Erhaltung
Justage-Karte oder eine Erinnerung zum passenden Zeitpunkt. Kein Abo, keine Bindung.
Davor steht ein kurzes Telefonat: Wir fragen, worum es geht, sagen Ihnen, ob wir die richtige Adresse sind, und nennen den Preis des Erstbefunds. Das ist die Anbahnung – die Behandlung beginnt mit Schritt 01.
Der Erstbefund: 60 Minuten ganzheitliche Befundaufnahme
Zur Sicherung der Qualität und der Sicherheit unserer Patienten beginnt bei uns jede Behandlung mit einer ganzheitlichen Befundaufnahme von 60 Minuten. Sie ist kein Zusatzangebot, sie ist Voraussetzung – und sie wird nicht abgekürzt.
Erhoben wird sie patientenspezifisch und individuell. Zwei Menschen mit denselben Schmerzen bekommen nicht denselben Befund, weil Vorgeschichte, Belastung und Beweglichkeit nicht dieselben sind. Aus dem Befund ergibt sich, ob manuelle Behandlung angezeigt ist, welche Methode passt und mit welchem Aufwand zu rechnen ist.
60 Minuten, 120 Euro. Eine erste Behandlung im selben Termin ist möglich, wenn der Befund sie zulässt – sie ist aber nie der Zweck der Untersuchung. Ergibt der Befund, dass manuelle Behandlung nicht angezeigt ist, behandeln wir nicht.
Was in den 60 Minuten passiert
Fünf Teile, in dieser Reihenfolge. Wie viel Zeit auf welchen Teil entfällt, richtet sich nach Ihrem Anliegen – deshalb ist die Befundaufnahme individuell und nicht standardisiert.
1 · Anamnese
Sie erzählen, was Sie zu uns bringt: seit wann, wobei es schlimmer wird, was Sie schon versucht haben und was bisher geholfen hat. Dazu Fragen zu Vorerkrankungen, Medikamenten, Operationen, Unfällen – und zu Ihrem Alltag: Beruf, Sport, Schlaf, Belastung.
2 · Körperliche Untersuchung
Haltung und Bewegungsmuster im Stehen und Gehen, Beweglichkeit der Wirbelsäule abschnittsweise, Seitenvergleich der Gelenke, Muskelspannung und Druckempfindlichkeit. Getastet und bewegt wird, nicht geraten.
3 · Gegenanzeigen und Grenzen
Wir prüfen ausdrücklich, was gegen eine manuelle Behandlung spricht – etwa Gefäßerkrankungen, ausgeprägte Osteoporose, akute Entzündungen, blutverdünnende Medikamente oder Warnzeichen, die ärztlich abgeklärt werden müssen. Das ist der Grund, warum die Befundaufnahme nicht kürzer geht.
4 · Behandlungsplan und Kosten
Was wir empfehlen, wie viele Termine, in welchem Abstand – und wo die Grenzen unserer Methoden liegen. Die Kosten bekommen Sie vor Behandlungsbeginn schriftlich, inklusive Hinweis auf mögliche Kassenzuschüsse. Das ist nach § 630c BGB vorgeschrieben und gleichzeitig die beste Grundlage für Vertrauen.
5 · Erste Behandlung, wenn angezeigt
Nur nach dem Befund und nur, wenn der Zustand es zulässt. Vor jedem Eingriff sagen wir, was wir tun und was Sie dabei spüren werden; bei Chiropraktik und Infusionen klären wir zusätzlich schriftlich auf. Spricht der Befund gegen eine Behandlung, bleibt es beim Befund – und wir sagen Ihnen, wohin Sie sich besser wenden.
Der Erstbefund wird dokumentiert und ist die Grundlage für jede weitere Behandlung. Sie haben jederzeit Einsichtsrecht nach § 630g BGB.
Fünf Grundsätze im Alltag
- Dokumentation jeder Behandlung noch am selben Tag – Befund, Maßnahme, Verlauf. Sie haben jederzeit Einsichtsrecht.
- Aufklärung vor jedem Eingriff, bei Chiropraktik und Infusionen zusätzlich schriftlich.
- Terminpuffer zwischen den Behandlungen, damit Ruhe kein Zufall ist.
- Wiedervorlage: Wer nach acht Wochen nicht wieder da war, bekommt eine freundliche Erinnerung – keine Verkaufsmail.
- Abschlussgespräch am Ende jeder Serie: Ergebnis, Empfehlung, weiteres Vorgehen. Auch dann, wenn das Ergebnis heißt, dass wir nicht weiterkommen.
Häufige Fragen zum Ablauf
Was muss ich zum ersten Termin mitbringen?
Bequeme Kleidung und – wenn vorhanden – Befunde, Bildaufnahmen oder Arztberichte. Dazu eine Liste Ihrer Medikamente, wenn Sie regelmäßig welche nehmen. Das erspart uns Umwege.
Behandeln Sie schon beim ersten Termin?
In der Regel ja – wenn der Befund es zulässt und nichts dagegen spricht. Der Erstbefund ist aber kein Vorwand für eine Behandlung: Wenn wir nach der Untersuchung zu dem Ergebnis kommen, dass manuelle Behandlung nicht angezeigt ist, behandeln wir nicht.
Rufen Sie an – wir klären in zwei Minuten, ob wir passen
Am schnellsten geht es telefonisch. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen zu uns gehört: fragen Sie einfach. Ein Telefonat kostet nichts, und Sie erfahren dabei schon, was der Erstbefund kostet.