Tippen Sie oben an, was auf Sie zutrifft. Hier
erscheint dann, was wir bei dieser Beschwerde untersuchen und was wir tun können.
Rückenschmerzen
Was wir untersuchen. Die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule Abschnitt für Abschnitt, die Stellung des Beckens, die Muskelspannung ringsum und den Seitenvergleich. Dazu Tests, die zeigen, ob Nerven beteiligt sind.
Was wir tun können. Wo Bewegung fehlt, behandeln wir gezielt mit den Händen – mit kurzem Impuls oder ohne, je nachdem, was der Befund zulässt. Dazu bekommen Sie zwei oder drei Bewegungen mit, die im Alltag entlasten.
Zuerst ärztlich abklären: Bei Taubheit, Kraftverlust im Bein, Störungen beim Wasserlassen, ungewolltem Gewichtsverlust oder Fieber behandeln wir nicht, sondern verweisen an einen Arzt.
Hexenschuss
Was wir untersuchen. Zuerst, ob eine akute Blockierung mit Muskelschutzspannung vorliegt – oder etwas, das nicht manuell behandelt werden darf. Diese Unterscheidung ist der wichtigste Teil des Termins.
Was wir tun können. In der akuten Phase arbeiten wir vorsichtig und ohne Impuls, um die Schutzspannung zu lösen. Kräftigere Techniken kommen erst, wenn der Zustand es zulässt – oft im zweiten Termin.
Zuerst ärztlich abklären: Bei Taubheit im Reithosenbereich, Kraftverlust oder Problemen beim Wasserlassen ist das ein Notfall und gehört sofort ärztlich versorgt.
Steifer Nacken und Nackenblockade
Was wir untersuchen. Drehung und Neigung der Halswirbelsäule abschnittsweise, die Muskulatur, und ob Kiefer oder Schultergürtel mitbeteiligt sind. Vor jeder Behandlung an der Halswirbelsäule fragen wir Gefäßerkrankungen, Blutverdünner und Risikofaktoren ab.
Was wir tun können. Gezielte Mobilisation der Abschnitte, die sich weniger mitbewegen. Es gibt Techniken ganz ohne Impuls – wenn Sie das Knackgeräusch nicht möchten, arbeiten wir so.
Zuerst ärztlich abklären: Bei Schwindel, Sehstörungen, Sprech- oder Schluckstörungen, Taubheit im Gesicht oder einem neuen, ungewohnt starken Kopfschmerz behandeln wir nicht.
Beschwerden im Iliosakralgelenk
Was wir untersuchen. Stellung und Beweglichkeit des Iliosakralgelenks im Seitenvergleich, die Funktion der Hüfte und die Muskulatur, die das Becken hält.
Was wir tun können. Ist das Gelenk in seiner Bewegung eingeschränkt, behandeln wir es manuell. Meist gehört die Beckenmuskulatur mit dazu, sonst kommt die Einschränkung zurück.
Bewegungseinschränkung nach langem Sitzen
Was wir untersuchen. Welche Abschnitte sich weniger mitbewegen – häufig die Brustwirbelsäule und die Hüftbeuger – dazu Haltung, Atmung und wie Ihr Arbeitsplatz eingerichtet ist.
Was wir tun können. Manuelle Behandlung der betroffenen Abschnitte, dazu zwei oder drei Übungen, die im Büro tatsächlich umsetzbar sind. Ohne Änderung im Alltag kommt es wieder – das sagen wir Ihnen offen, statt Termine zu verkaufen.
Kopfschmerzen mit Bezug zur Halswirbelsäule
Was wir untersuchen. Ob die Halswirbelsäule beteiligt ist: Beweglichkeit der oberen Kopfgelenke, Druckpunkte, Kiefer und Schultergürtel. Ein Teil der Kopfschmerzformen hat andere Ursachen – das grenzen wir ab, statt es zu übergehen.
Was wir tun können. Zeigt der Befund eine Beteiligung der Halswirbelsäule, behandeln wir die betroffenen Abschnitte. Zeigt er keine, sagen wir das – und behandeln nicht auf Verdacht.
Zuerst ärztlich abklären: Bei plötzlich einsetzendem, ungewohnt starkem Kopfschmerz, bei Fieber mit Nackensteife oder bei neurologischen Ausfällen gehört das sofort ärztlich abgeklärt.
Schulter- und Armbeschwerden
Was wir untersuchen. Schultergelenk und Schulterblatt in der Bewegung, die Beteiligung von Hals- und Brustwirbelsäule, und Tests darauf, ob ein Nerv im Spiel ist.
Was wir tun können. Häufig sitzt die Ursache nicht dort, wo es weh tut. Wir behandeln, was der Befund zeigt – das Gelenk, den Wirbelsäulenabschnitt oder beides.
Zuerst ärztlich abklären: Bei Kraftverlust, anhaltender Taubheit oder Beschwerden nach einem Sturz zuerst ärztlich abklären lassen.
Beschwerden nach einseitiger Belastung im Beruf
Was wir untersuchen. Welche Abschnitte die Belastung tragen und welche ausgleichen müssen. Dazu Fragen zu Arbeitsplatz, Werkzeug, Schichtlänge und Pausen.
Was wir tun können. Manuelle Behandlung der betroffenen Abschnitte – und eine ehrliche Einschätzung, was sich am Arbeitsplatz ändern muss. Ohne diese Änderung bleibt jede Behandlung Symptomarbeit.
Das ist eine Information, keine Diagnose. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist,
ergibt sich erst aus der Befundaufnahme im ersten Termin.
Was wir nicht tun. Keine Behandlung ohne Befund. Keine Serie ohne Indikation.
Keine Versprechen auf Heilung. Wir arbeiten nicht mit Erfolgsquoten und empfehlen nicht,
was medizinisch nicht sinnvoll ist.
Wenn wir nicht die Richtigen für Ihr Anliegen sind, sagen wir Ihnen das – und wenn möglich,
wohin Sie sich besser wenden. Wo die Grenzen unserer Methoden liegen, weisen wir auf ärztliche
Behandlungsmöglichkeiten hin.