Chiropraktik & Osteopathie Sinsheim Chiropraktik & Osteopathie Sinsheim
Leistung

Osteopathie in Sinsheim

Auch die Osteopathie arbeitet mit den Händen, aber mit weiterem Blick: Sie betrachtet, wie Muskeln, Gelenke und Bindegewebe zusammenhängen. Beschwerden zeigen sich nicht immer da, wo sie entstehen.

Warum der weitere Blick

Beschwerden hängen nicht immer am Ort, an dem sie weh tun – eine Schulter kann mit der Brustwirbelsäule zu tun haben, ein Nacken mit dem Gang. Ob das im Einzelfall zutrifft, zeigt erst die Untersuchung. Wir suchen solche Zusammenhänge – nicht spekulativ, sondern indem wir prüfen, was sich in der Bewegung zeigt. Was daraus folgt, entscheidet sich am Einzelfall.

Das braucht Zeit. Deshalb dauert eine osteopathische Behandlung bei uns 60 Minuten und nicht 20.

Wie sich das anfühlt

Meist ruhiger und langsamer als Chiropraktik, aber nicht einheitlich. Am Schädel und an den Hirnhäuten sind die Griffe sehr sanft – manche fragen beim ersten Mal, ob das schon die Behandlung war. An Organen und Faszien fühlt sich die Arbeit für viele ungewohnt an. Manche Techniken arbeiten mit kurzem Impuls und hörbarem Knacken, bei anderen spannen Sie selbst an und folgen einer Bewegungsanweisung.

Behandelt wird der ganze Körper, auch wenn die Beschwerden nur an einer Stelle auftreten. Wo wir ansetzen, richtet sich nach dem, was die Untersuchung zeigt.

Wir bieten beides an

Die häufigste Frage bei Google lautet: Chiropraktiker oder Osteopath? Für uns ist das keine Entweder-oder-Frage. Chiropraktik arbeitet gezielter am Gelenk, Osteopathie weiter am Zusammenspiel – und was in Ihrem Fall sinnvoll ist, sagt der Befund. Mehr zur Chiropraktik

Wer behandelt

Osteopathische und chiropraktische Behandlungen werden in unserer Praxis ausschließlich durch Personen mit uneingeschränkter Heilpraktikererlaubnis durchgeführt. Wer bei uns behandelt

Osteopathische Behandlung: beide Handflächen liegen flächig auf dem unteren Rücken einer bekleideten Patientin, die auf dem Bauch auf der Liege liegt
Immer der erste Schritt

Der Erstbefund: 60 Minuten ganzheitliche Befundaufnahme

Zur Sicherung der Qualität und der Sicherheit unserer Patienten beginnt bei uns jede Behandlung mit einer ganzheitlichen Befundaufnahme von 60 Minuten. Sie ist kein Zusatzangebot, sie ist Voraussetzung – und sie wird nicht abgekürzt.

Erhoben wird sie patientenspezifisch und individuell. Zwei Menschen mit denselben Schmerzen bekommen nicht denselben Befund, weil Vorgeschichte, Belastung und Beweglichkeit nicht dieselben sind. Aus dem Befund ergibt sich, ob manuelle Behandlung angezeigt ist, welche Methode passt und mit welchem Aufwand zu rechnen ist.

Anamnese Haltung und Bewegung Gelenkfunktion Gegenanzeigen ausschließen Behandlungsplan Kosten schriftlich

60 Minuten, 120 Euro. Eine erste Behandlung im selben Termin ist möglich, wenn der Befund sie zulässt – sie ist aber nie der Zweck der Untersuchung. Ergibt der Befund, dass manuelle Behandlung nicht angezeigt ist, behandeln wir nicht.

Anlässe

Wann Osteopathie sinnvoll sein kann

Tippen Sie an, was auf Sie zutrifft – darunter steht, was wir bei dieser Beschwerde untersuchen und was wir tun können. Sie können auch mehrere auswählen.

Tippen Sie oben an, was auf Sie zutrifft. Hier erscheint dann, was wir bei dieser Beschwerde untersuchen und was wir tun können.

Wiederkehrende Beschwerden ohne klaren Auslöser

Was wir untersuchen. Nicht nur die Stelle, die weh tut. Wir tasten ab, was im Körper in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, und vergleichen, was davon zusammenhängt.

Was wir tun können. Wir behandeln, was tatsächlich eingeschränkt ist – auch wenn es woanders liegt als die Beschwerden. Bewegt sich nach zwei bis drei Terminen nichts, sagen wir Ihnen das, statt weiterzumachen.

Chronische Verspannungen

Was wir untersuchen. Warum die Spannung bleibt: Gelenkfunktion, Atmung, Belastung im Alltag, Schlaf. Eine Verspannung, die seit Jahren da ist, hat einen Grund, der sie hält.

Was wir tun können. Flächige, langsame Techniken statt kräftiger Griffe. Dazu die Frage, was die Spannung aufrechterhält – ohne diese Antwort hält kein Ergebnis lange.

Beschwerden, die wandern

Was wir untersuchen. Ob die Beschwerden einem Muster folgen. Wir prüfen Bewegungsketten: Fuß, Becken, Brustkorb, Nacken – und wo eine Kette blockiert.

Was wir tun können. Behandlung an den Stellen, an denen die Kette nicht mitgeht. Das ist häufig nicht dort, wo es aktuell weh tut.

Zuerst ärztlich abklären: Wandernde Beschwerden können auch entzündliche oder internistische Ursachen haben. Deutet der Befund darauf hin, verweisen wir an einen Arzt, bevor wir behandeln.

Beschwerden nach Verletzung oder Operation

Was wir untersuchen. Wie beweglich das Gewebe um die Narbe ist und wie der Körper die Belastung inzwischen umverteilt hat – oft weit entfernt von der eigentlichen Stelle.

Was wir tun können. Sanfte Arbeit am umgebenden Gewebe und an den Abschnitten, die ausgleichen mussten. Erst nach abgeschlossener Wundheilung und in Abstimmung mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt.

Zuerst ärztlich abklären: Bei frischen Wunden, Zeichen einer Infektion oder ohne ärztliche Freigabe behandeln wir nicht.

Kopfschmerzen

Was wir untersuchen. Beweglichkeit der oberen Kopfgelenke, Kiefer, Schultergürtel und Atmung. Ein Teil der Kopfschmerzformen hat Ursachen, die manuell nicht erreichbar sind – das grenzen wir ab.

Was wir tun können. Zeigt der Befund eine Beteiligung dieser Bereiche, behandeln wir sie – ruhig und ohne Impuls. Zeigt er keine, behandeln wir nicht auf Verdacht.

Zuerst ärztlich abklären: Bei plötzlich einsetzendem, ungewohnt starkem Kopfschmerz, bei Fieber mit Nackensteife oder bei neurologischen Ausfällen gehört das sofort ärztlich abgeklärt.

Kiefer- und Schläfenbeschwerden

Was wir untersuchen. Das Kiefergelenk in der Bewegung, die Kaumuskulatur und ob die obere Halswirbelsäule mitbeteiligt ist.

Was wir tun können. Behandlung von Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Bei Zähneknirschen arbeiten wir gern mit Ihrer Zahnärztin zusammen – eine Schiene und manuelle Behandlung ergänzen sich.

Beschwerden nach einseitiger Belastung

Was wir untersuchen. Welche Bereiche die Belastung tragen und welche dauerhaft ausgleichen. Dazu Fragen zu Beruf, Sport und Gewohnheiten.

Was wir tun können. Behandlung der Bereiche, die ausgleichen mussten – und der Hinweis, welche Belastung sich ändern muss, damit es hält.

Wenn manuelle Behandlung allein nicht gehalten hat

Was wir untersuchen. Was beim letzten Mal behandelt wurde und was nicht. Häufig fehlte nicht die Technik, sondern die Ursache.

Was wir tun können. Wir suchen weiter als am Ort der Beschwerden. Und wir sagen Ihnen, wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass manuelle Behandlung hier nicht das richtige Mittel ist.

Das ist eine Information, keine Diagnose. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, ergibt sich erst aus der Befundaufnahme im ersten Termin.

Was wir nicht tun. Keine Behandlung ohne Befund. Keine Serie ohne Indikation. Keine Versprechen auf Heilung. Wir arbeiten nicht mit Erfolgsquoten und empfehlen nicht, was medizinisch nicht sinnvoll ist.

Wenn wir nicht die Richtigen für Ihr Anliegen sind, sagen wir Ihnen das – und wenn möglich, wohin Sie sich besser wenden. Wo die Grenzen unserer Methoden liegen, weisen wir auf ärztliche Behandlungsmöglichkeiten hin.

Dauer und Preis

Eine osteopathische Behandlung dauert 60 Minuten und kostet 99 Euro. Der Erstbefund kostet 120 Euro. Alle Preise auf der Kostenseite.

Der erste Termin

Beginnt immer mit dem Erstbefund – unabhängig davon, ob später chiropraktisch oder osteopathisch behandelt wird. Die 60-minütige Befundaufnahme steht weiter oben auf dieser Seite. Ablauf im Detail

FAQ

Häufige Fragen zur Osteopathie

Was ist der Unterschied zwischen Chiropraktik und Osteopathie?

Chiropraktik arbeitet gezielter am einzelnen Gelenk, Osteopathie weiter am Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und Bindegewebe. Chiropraktik ist meist kürzer und direkter, Osteopathie ruhiger und langsamer.

Welche Methode wann sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Befund, nicht aus einem Schema. Wir bieten beides an – deshalb müssen Sie sich vorher nicht entscheiden.

Ist eine osteopathische Behandlung schmerzhaft?

In der Regel nicht. Viele Griffe sind so sanft, dass sie von außen kaum wie Behandlung aussehen. Einzelne Stellen können druckempfindlich sein.

Was soll ich anziehen?

Bequeme Kleidung, in der Sie sich frei bewegen können. Für die Untersuchung bitten wir Sie unter Umständen, sich bis auf die Unterwäsche auszukleiden – wir sagen vorher an, was nötig ist, und Sie bekommen Zeit und Ruhe dafür.

Zahlt meine Krankenkasse Osteopathie?

Osteopathie ist eine Selbstzahlerleistung. Viele gesetzliche Kassen bezuschussen sie anteilig, die Voraussetzungen unterscheiden sich aber je Kasse – meist verlangt die Kasse einen Behandler mit Heilpraktikererlaubnis und Mitgliedschaft in einem anerkannten Verband.

Wir stellen die Rechnung so aus, dass Sie sie einreichen können. Eine Zusage über die Erstattung können wir nicht geben – fragen Sie vor dem Termin kurz bei Ihrer Kasse nach.

Kann ich nach der Behandlung Auto fahren und arbeiten?

In der Regel ja. Manche Menschen fühlen sich danach müde oder spüren am nächsten Tag einen muskelkaterartigen Nachhall. Wir sagen Ihnen, worauf Sie am Behandlungstag achten sollten.

Wo liegen die Grenzen der Osteopathie?

Osteopathie ersetzt keine ärztliche Diagnostik. Bei Verdacht auf eine Erkrankung, die abgeklärt oder ärztlich behandelt werden muss, sagen wir das und behandeln nicht weiter. Das gehört für uns zur Aufklärung dazu, nicht zum Kleingedruckten.

Termin

Rufen Sie an – wir klären in zwei Minuten, ob wir passen

Am schnellsten geht es telefonisch. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Anliegen zu uns gehört: fragen Sie einfach. Ein Telefonat kostet nichts, und Sie erfahren dabei schon, was der Erstbefund kostet.